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Reise Jan. 2019, S.1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 6 Seite 7 Seite 8 Seite 9 

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Wir sehen alle Felder ertragsversprechend - sogar der Reis steht prächtig! Das Wasser, durch Solarpumpen aus 200 Metern Tiefe gefördert, hat auch alle Pflanzen im Kirchgarten enorm wachsen lassen. Wir sehen einige Kühe, die wir einst durch Kuhpaten für die Familien erwerben konnten, genüsslich grasen - die meisten sind über Tag mit einem Hirten ausserhalb unterwegs. Es sind zur Zeit 72 Kühe! Auch dieses Projekt war sehr sinnvoll und erfolgreich.

Notwendige Projekte ergeben sich aus unserem täglichen Miteinander - morgens und abends stehen wir per Whats App in Verbindung. Unser derzeitiges Projekt entwickelte sich mal aus einem Einfall von uns, wurde aber dankbar aufgegriffen. Nachdem wir eine wunderschöne neue grosse Kirche gebaut hatten, verfiel das alte kleine Gebäude zusehends. Was, wenn wir es renovieren lassen und darin eine Erste-Hilfe-Station einrichten, wo auch das Äzteteam, das uns 1x monatlich kostenlos zugesagt worden ist, praktizieren kann. Alle waren begeistert, als wir das Vorhaben bei unseren Besuchen im September der Dorfbevölkerung vorstellten. "Divine Healing Center" wollen sie die Kirche dann nennen. Im Haus Gottes verschwindet die Angst vor Ärzten - man kann unter so einem Dach doch getrost auf Beistand von oben vertrauen.

Die Renovierungsarbeiten wurden allerdings umfangreicher als gedacht Dachbalken musten ersetzt werden, Aussen- und Innenputz waren abzutragen und durch neuen zu ersetzen, der brüchige Zementfussboden war zu entfernen - anschließend wurden prächtige Fliesen gelegt, Maler wurden aktiv, so dass nun innen und aussen alles in frischen Farben leuchtet - auch das von Bischof Johnsson entworfene Eingangstor. An der Innenwand ist bereits ein Waschbecken angebracht worden - verbunden mit der Solarpumpe. Diesen Zustand durften wir nun voll Dankberkeit feiern!

Das war das alte Gebäude.